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Hirnfutter aus Automaten - satt.org macht satt 

Mone Hartmann über Literatur zwischen Weingummi und Marmorkuchen

"Gute Literatur für unterwegs und zwischendurch": Es gibt Lebensmittel-Automaten, die versprechen nicht nur dem "süssen Hunger unterwegs" eine Abhilfe; in Berlin und einigen weiteren deutschen Städten können Lese-Hungrige an mittlerweile zahlreichen dieser Automaten kleinformatige Lesehefte aus der Reihe "Schöner Lesen" des Berliner SuKuLTuR-Verlags ziehen- und das zum Preis von einem Euro. Jeweils fünf verschiedene Ausgaben, die äusserlich an die bekannten Reclam-Heftchen erinnern, laden zwischen Weingummi, Marmorkuchen und Zwiebelringen zu Kauf und Verzehr ein.

Jenseits des Mainstreams...

Seit Dezember 2003 gibt es dieses Angebot; zusammengearbeitet wurde zunächst mit dem Lebensmittelvertrieb Quickland. Die Resonanz sowohl der Käufer, als auch der Medien war erfreulicherweise dermassen gross, dass bereits nach einem viertel Jahr, im März 2004, zwei neue Kooperationspartner gefunden wurden, namentlich die Berliner Firmen Ackermann-Automaten und kn-service; damit konnte der Vertrieb der kleinen Hefte erheblich ausgeweitet werden. Seit Juli 2004 vertreibt die "Geile Warenautomaten GmbH" die "Schöner Lesen"-Hefte an Hauptbahnhöfen ausserhalb Berlins: Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Osnabrück. Über 10.000 Hefte wurden auf diese Weise im Jahr 2004 an die hungrige Leserschaft gebracht. Die "Schöner Lesen" - Heftreihe ist im Jahr 1996 im SuKuLTuR-Verlag entstanden und veröffentlicht auf zumeist alternativen Vertriebswegen die Texte von AutorInnen jenseits des Mainstreams, z.B. HEL, Bdolf, Gerald Fiebig, Enno Stahl, Marc Degens, Paul Anton Bangen, und vielen anderen.

Literatur in Automaten - "wirklich nicht originell" ...

Die Idee, Literatur in Automaten zum Kauf anzubieten, sei allerdings "wirklich nicht originell", so Marc Degens, SuKuLTuR-Mitbegründer; beispielsweise hatte der Reclam-Verlag von 1912 bis 1940 eigene Heft-Automaten, und die Firma Roth-Händle verkaufte in den siebziger Jahren Kurzkrimis in Zigarettenautomaten. Aussergewöhnlich allerdings ist im Falle der "Schöner-Lesen"-Hefte, dass diese "zwischen Weingummi und Zwiebelringen" angeboten werden. Bei der Auswahl der Verkaufsorte wurde auf wechselnden Publikumsverkehr geachtet, die Automaten stehen in Hotels und Kulturzentren, sowie an S- und U-Bahnhöfen, z.B. "Gesundbrunnen" und "Ostbahnhof"; die genauen Standorte sind auf der Website "satt.org" gelistet (links siehe unten).

SuKuLTuR - günstige Preise locken zu Kauf & Lektüre

"Sex und Kotze", dieser Name verbirgt sich hinter dem Kürzel "SuK"; gegründet wurde der SuKuLTuR-Verlag im Jahr 1992 von Torsten Franz und Marc Degens, seit 2000 gehört auch Frank Maleu zu den Herausgebern. Anlass zur Verlagsgründung war seinerzeit die Herausgabe eines Punk-Fanzines (laut Titanic "das härteste Heftchen der Welt"). Veröffentlicht wurden Gedichte, Geschichten und Comics von sog. Underground- Autoren und Zeichnern wie beispielsweise Fil, Martini, Ol und Trevor Wilson. Ein weiteres Projekt war die Literaturzeitschrift "Der Sprung" (ins nächste Jahrtausend); von 1995 bis 1999 wurden insgesamt 10 Ausgaben veröffentlicht, neben etablierten Autoren wie Handke oder Arno Schmidt bot "Der Sprung" jungen und nicht-konformistischen Schriftstellern eine Veröffentlichungsplattform. - Zeitgleich entstand die Reihe "Fragen zur Philosophie", in der es Auseinandersetzungen gibt mit aktuellen ethischen Konflikten (etwa: Arbeitslosigkeit), und ästhetischen Konzepten. Mittlerweile hält das Angebots-Spektrum des Verlags auch Bildgeschichten (SuK-Comics), Tonträger (SuK-CD), wissenschaftliche Abhandlungen (SuK-Wissen) und Videos (SuK-Video) bereit. - Kennzeichnend für alle SuKuLTuR-Publikationen sind die alternativen Vertriebswege: Comicshops, Plattenläden, Kleinvertriebe, engagierte Buchhandlungen, das Internet, und seit wenigen Monaten eben auch Lebensmittel-Automaten... - Ziel war von Anfang an, die diversen Publikationen möglichst günstig anbieten zu können, um mit niedrigen Preisen zu Kauf und Lektüre zu verlocken.

satt.org - Hungerstiller und Appetizer...

Die Netz-Heimat von SuKuLTuR ist das Online-Feuilleton satt.org; hier sorgen zahlreiche Mitarbeiter für ein Satt-Werden der Leserschaft mittels aktueller Beiträge zu den Themen Comic, Film, Musik, Kunst, Gesellschaft und Freizeit; Haupt-Augenmerk liegt dabei auf Künstlern und Kulturschaffenden, die jenseits einer breiten Massenkultur tätig sind. Neben Rezensionen bietet satt.org spezielle Empfehlungen für Bücher, Filme, CD's etc., ausserdem Essays und Interviews, laufend aktuelle Veranstaltungs- Hinweise, und nicht zuletzt: In jeder Rubrik laden sorgfältig augewählte Links die Lesenden zu weiteren kulturellen Reisen im Netz ein. - Die Sparte "Literatur" hält neben Rezensionen und Essays auch ein "Lyrik.Log" bereit, das ist in diesem Fall eine wochen-aktuelle "Gedichtanthologie" mit ausgewählten lyrischen Texten, z.B. von Crauss, Gerald Fiebig, Tom Schulz, Raoul Schrott, und vielen anderen. Interessant ist auch die "Zeitschriftenschau", in der 'untergündige' Fanzines vorgestellt werden.

Bei aller Fülle des Inhalts ist die satt.org - Website angenehm "schlank": Es dominiert das Wort, der Umgang mit Abbildungen ist sparsam, die Farbgebung augenfreundlich, die Navigation unkompliziert.

satt.org ist ein geeignetes Hirnfutter für informationshungrige Kulturfreunde: Es nimmt jenes qälende Hunger-Loch, regt gleichzeitig den Appetit an auf das, was die Kunstwelt zu bieten hat- deshalb: Ein Besuch auf satt.org sei den Berliner-Zimmer-Lesern hiermit wämstens an's Herz gelegt.

satt.org - Website: http://www.satt.org

"Schöner Lesen" - Automatenseite http://www.satt.org/sukultur/automaten/index.html

Interview mit Programmleiter Marc Degens zur "Automatenaktion" http://www.satt.org/literatur/04_02_sukultur-im-automat.html

SuKuLTuR auf satt.org http://www.satt.org/sukultur/index.html

(c) Mone Hartman

 

  

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