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Literaturforum im Brecht-Haus 

Wer zu einer anderen wichtigen Adresse, dem Literaturforum im Brecht-Haus gelangt, ist schon mitten drin in der hauptstädtischen Dreigroschenoper. Hier können natürlich Lesungen und Diskussionen erlebt werden, aber auch das flutende Leben draußen auf den Straßen und in den zahllosen Kneipen, Bistros und Imbissen ringsum. Man sitzt bequem hinter großen Schaufensterscheiben, kann zuhören und nach draußen sehen, ein Buch kaufen und hinterher um die Ecke essen gehen. Natürlich längst nicht mehr Currywurst, sondern türkisch, thailändisch, chinesisch, indisch, italienisch, undundund. 

Wer dann all der von der Postmoderne hinterlassenen Mackie-Messer-Typen überdrüssig ist, zieht sich in den Sommergarten des Kellerrestaurants im Hinterhof des Hauses Chaussestr. 125 zurück und bestellt eine Berliner Weisse mit Schuß. Dort herrscht noch jene tiefe Stille, die Bertolt Brecht liebte, der seit 1953 im ersten Stock des Seitenflügels wohnte und arbeitete. Sein Blick ging hinüber zum Dorotheenstädtischen Friedhof, einem „Friedhofpark... nicht ohne Heiterkeit“,  auf dem viele Berühmtheiten aus der preußischen Kultur- und Politikgeschichte liegen, zuletzt auch er selbst zusammen mit seiner Frau Helene Weigel. 

In dem 1840 erbauten Mietshaus sind eigentlich vier Häuser vereint. Die Wohn- und Arbeitsräume von Brecht und Weigel, heute die „Brecht-Weigel-Gedenkstätte“. Darin das wohl reichhaltigste  „Brecht-Archiv“ der Welt. In einem kleinen Raum, eher einer Wohnküche, arbeitet die Verwaltung der weltweiten Firma „Brecht-Erben“, die sämtliche Rechte des Literatur- und Theatergenies Brecht hütet. Als viertes „Haus“ muß das Literaturforum genannt werden. Es ist der Tradition Brechts verpflichtet, das heißt, nicht nur über Brecht reden und informieren, sondern in seinem Sinn Kunst, Literatur  und Politik der Gegenwart  reflektieren. 

Die wichtigsten Schwerpunkte dieser in Berlin einmaligen Konzeption eines Literaturhauses seien kurz genannt, weil sie das Programm beeinflussen und gestalten.

  1. Seit 20 Jahren, immer im Februar, veranstaltet das Literaturforum die „Brecht-Tage“. In zahlreichen unterschiedlichen Veranstaltungen wird Brecht als Autor der Moderne herausgestellt.
  2. Das brechtsche und das zeitgenössische Theater in seiner Gestalt und Wirkung auf das Publikum und die Medien ist die zweite Arbeitsschiene des Hauses. Hierin beweist sich der Anspruch, in Dialog zu treten mit allen Betroffenen (Publikum, Kritiker, Medien, Theater, Wissenschaften, Sport, usw.), und darin zugleich die Voraussetzungen des Dialogs zu erkennen und zu erweitern.
  3. Die Intention, öffentliche Diskurse über zeitgenössische Literatur, Kunst und Gesellschaftmodelle zu führen, äußert sich in Veranstaltungsreihen wie „Dichterleben“, „Lebenszeugnisse“, „Modelle der Versöhnung“, „Topografie der Macht“, „Berliner Montagsdiskurs“, „Berliner Künstlerbiographien“, „Manifeste der europäischen Avantgarde“. Das Motto „Zukunft braucht Herkunft“ zeigt, wie weit sich das heutige Literaturforum von seinem sozialistischen Vorgänger, dem Brecht-Zentrum, entfernt hat. 
  4. Aktuelle Bücher werden von ihren Autoren und Verlagen vorgestellt.
  5. In Werkstattlesungen können die vom Berliner Senat mit Arbeitsstipendien geförderten  AutorInnen ihre Texte der Öffentlichkeit vorstellen.
  6. Das Literaturforum begreift sich zusammen mit den Einrichtungen der Akademie der Künste, was nicht selbstverständlich ist, auch als Serviceeinrichtung für AutorInnen, Schulen, Universitäten, kulturelle Institutionen aller Art.

Wer sich in Berlin  über den Augsburger Brecht informieren will, kann in der Chausseestr. 125 mehr erfahren als in manchem Universitätsseminar. Freilich hat sich dieser Schwerpunkt in den letzten zehn Jahren relativiert. Nicht mehr nur Literatur, sondern auch Film und Musik, Märchen und moderne Mythen, philosophische oder Märkische Forschungen, das Schlagen der Nachtigall und die Klingeltöne der Handys, sind Themen geworden.

Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestr. 125
10115 Berlin (Mitte)
Telefon 030/2822 003
www.lfbrecht.de

 

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